




SINGEN – Seit dem Grundschulalter (CH Primarschule) werde ich ausgelacht, wenn ich singe. Ich hörte immer: Annette du kannst nicht singen!
Ich habe das so sehr bedauert. Mit 60 beschloss ich, Gesangsunterricht zu nehmen: 1 x wöchentlich 30 min bei Ruth.
Ruth ist wundervoll, sehr kompetent, mit ganz viel Erfahrung. Schnell hatte sie herausgefunden, dass ich zwar kein Naturtalent bin, aber auch keinerlei 'Defekte' vorliegen, die das Singen unmöglich machen würden.
Eineinhalb Jahre später - sie hatte mich beinahe aufgegeben - erschien die Podcastreihe „Laut gedacht“ von Benita Cantieni.
Die CANTIENICA®-Methode von Benita Cantieni begleitet mich seit etwa 25 Jahren. Ich habe mich durch die vielen Bücher von Benita durchgearbeitet und hatte mit grossem zeitlichem Abstand zwei Privatlektionen bei Benita persönlich im Studio Zürich. Aktuell trainiere ich regelmässig bei Ursina de Vries in Brugg.
So war ich neugierig auf Benitas Gespräch mit Aline Du Pasquier, Sopranistin, Gesangspädagogin und CANTIENICA®-Instruktorin.
Ich fand das Gespräch sehr spannend und habe mich gleich danach zur Gruppen-Zoomlektion „CANTIENICA® und Stimme“, Alines Bonus für Podcast-Hörer:innen, angemeldet.
Dank meinem Grundwissen war es mir möglich, Alines Instruktionen während der Zoomlektion 1:1 umzusetzen. Und mit diesem neuen Wissen zu „CANTIENICA® und Stimme“ erschien ich 5 Tage später einmal mehr im Gesangsunterricht bei Ruth:
Ruth begleitet mich am Klavier zu “Now, O Now, I Needs Must Part“ von John Dowland und unterbricht nach nur wenigen Takten. Sie schaut mich überrascht an und sagt: „Annette, deine Stimme geht auf – das nennt man im Fachjargon so – darauf haben wir so lange gewartet!!
Ruth schien gerührt. Ich freute mich zwar sehr über den neuen Klang meiner Stimme, fragte mich aber zugleich, ob meine Stimme wohl dauerhaft so schön klingen würde.
Inzwischen höre ich mir selber gerne beim Singen zu. Ich singe Sopran und es klingt gut, und meine Stimme hat sich auch beim Sprechen verändert. Mein Körper macht inzwischen alles automatisch richtig.
Aline sagt, „Der Körper macht das, was die Musik verlangt.“
VIELEN DANK Ruth, Ursina, Aline, Benita!
A.N.